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08.12.2011

News > Presse

Quelle: Wochenspiegel

Der Fußball-Bezirksliga-Rundblick: SG Lüxem siegt klar und zieht davon - Tintor kommt - Konz und Mehring II im Gleichschritt - Mehringer Freude über Abseitstor - Drei Mal Gelb-Rot und vier Treffer am Ende der Dörbacher Partie gegen Leiwen


06.12.2011

Am ersten Spieltag der Rückrunde in der Fußball-Bezirksliga West hat die SG Lüxem/Wittlich die Gunst der Stunde genutzt: Während der ärgste Mitaufstiegskonkurrent, die SG Ellscheid/Strohn/Gillenfeld/Udler/Steiningen, spielfrei hatte, gewann das Team von Trainer Frank Meeth beim Schlusslicht SV Niederemmel glatt mit 6:0 (1:0).

„Niederemmel hat in der ersten Hälfte noch Paroli geboten und uns hat die Präzision gefehlt. Doch die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit war ganz stark“, bilanzierte Meeth – und bekennt ganz offen:  „Wir brauchen nicht drum herum zu reden: Wenn man bis jetzt so viele Punkte gesammelt hat, will man natürlich auch am Ende oben stehen.“ Zudem gibt es in  den ersten Neuzugang zur Winterpause zu vermelden: Oleg Tintor, der zuletzt vier Jahre beim SV Morbach spielte. „Oleg hat für mich persönlich Oberliga-Qualität. Wir sind froh, dass er zu uns kommt und er wird sicherlich auch nochmal den Konkurrenzkampf beflügeln", so Meeth.

Druck auf Ellscheid üben weiter der SV Mehring II und der SV Konz auf den Plätzen drei und vier aus. Beide haben bei allerdings einer ausgetragenen Partie mehr jetzt nur noch einen Zähler Rückstand auf die Alfbachtaler. „Konz hat in diesem Lokalderby einfach den größeren Siegeswillen gezeigt. Das Ergebnis ist absolut verdient“, urteilte Peter Schuh, Trainer der Saar-SG aus Schoden, Ockfen und Irsch, nach dem 3:5 im Saar-Mosel-Stadion, das trotz Regens am Sonntag immerhin 300 Zuschauer verfolgt hatten und in dem Lukas Kramp sämtliche Treffer für die Gäste markierte (darunter zwei Elfmeter), womit er jetzt die 20 voll gemacht hat.

Weniger verwöhnt wurden die Zuschauer beim Reserveduell in Morbach, wo Mehring mit 1:0 gewann. Alles in allem haben wir das Spiel auf Grund der vielen Großchancen verdient gewonnen,  obwohl das Tor aus Abseitsposition erzielt wurde. Aber Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift…“, sagte Spielertrainer Markus Kuhnen mit einem Augenzwinkern.

Der SV Krettnach hat sich dank der besseren Tordifferenz und des 1:1 bei der SG Großkampen/Lützkampen/Üttfeld jetzt wieder vor den Lokalrivalen aus Schoden & Co. geschoben. Wir haben die SG auf deren Hartplatz über weite Strecken dominiert. Das will schon was heißen. Diese Vorstellung soll Maßstab für die restlichen 17 Spiele sein. Dann werden wir noch viele Siege einfahren“, ist sich Trainer Erwin Berg sicher. Auch sein Team musste kürzlich die neue Stärke der SG Laufeld/Wallscheid/Niederöfflingen anerkennen. Hatten die Vulkaneifeler vor zwei Wochen mit 4:2 im Tälchen gewonnen (nach 0:2-Rückstand!) gab es diesmal ein mühsames 2:0 über den FC Bitburg. „Dieses Spiel konnten wir einfach nicht gewinnen. Das war schon nach 20 Minuten klar. Wir sind sowas von benachteiligt worden“, ärgerte sich Trainer Reiner Roth über die seines Erachtens einseitige  Leitung von Schiedsrichter Carsten Braband aus Klausen. Für die Laufelder war es der vierte Dreier hintereinander.

Hoch her ging es in Dörbach.  Die Salmtaler brachten gegen den SV Leiwen-Köwerich das Kunststück fertig, in den letzten acht Minuten aus einem  1:2 ein 4:2 zu machen. Daniel Alsina (20. Minute) und Nico Toppmöller (82.) hatten die Moselaner zwei Mal in Front gebracht. Sehr umstritten war der Elfmeter, der zum Dörbacher 3:2 führte. „Das  Foul war deutlich außerhalb des Strafraums“, kritisierte Spielertrainer Vito Milosevic nicht nur hier den Unparteiischen Mathias Mengelkoch. Als Ersatzspieler sah Milosevic zunächst gelb und dann gelb-rot. Ihm wiederfuhr damit die gleiche Strafe wie seinen Schützlingen Timo Toppmöller und Zoran Janjos. Gegen neun Leiwener erhöhte Dörbach kurz vor Schluss auf 4:2. „Wir leisten uns auswärts einfach zu viele einfache Gegentore“, muss der Leiwener Coach eingestehen. „Es war eigentlich ein typisches Unentschieden-Spiel“, resümierte Dörbachs Trainer Rudi Jung ganz trocken.

Sehr souverän agierte der SV Föhren bim 3:1 über den Aufsteiger TuS Ahbach, der zuvor in Liga und Pokal der Elf von Christian Esch bereits ein Remis abgetrotzt hatte und einen Sieg erringen konnte. „Dieser Sieg war absolut verdient.  Ahbach kam erst nach unserem Tor zum 3:0 zu seiner ersten Chance“, stellte Esch zufrieden fest. Carsten Lambrecht, der lange wegen einer Schultereckgelenksprengung hatte pausieren müssen, bereitete nach seiner Einwechslung ein Tor vor und markierte eines höchst persönlich.

„Das war ein etwas glücklicher Sieg“, musste Peter Löw, der Trainer der SG Sauertal Ralingen, nach dem knappen 2:1 über die Vereinigten aus Osburg und Thomm  zugeben. „Osburg hat eine junge, spielstarke Truppe. Ich hatte sie zunächst nicht so stark erwartet“,  sagte Löw weiter. Ion seinem Team hat Pascal Mertenms nach viel Ladehemmung zu Beginn der Saison aber inzwischen wieder seine alte Treffsicherheit wieder erlangt. Dem halben Dutzend Treffer beim 9:2 in der Vorwoche über den SV Leiwen-Köwerich ließ er nun beide Treffer folgen.

Den nach den Regenfällen widrigen Platzverhältnissen fiel die Begegnung zwischen der SG Lambertsberg-Oberweiler/Plütscheid/Waxweiler und der SG Zell-Bullay/Alf zum Opfer.

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